Jugendforum

Nach dem zweiten Treffen der Kinder und Jugendlichen in Rhynern hat sich bereits einiges getan. Das Jugendforum hat vier Projekte ausgewählt, die nun im Jugend- und Stadtteilzentrum sowie dem Sozialraum Rhynern in Angriff genommen werden.
Die zur Wahl stehenden Projekte basieren auf den Wünschen und Ideen der Kinder und Jugendlichen, die bereits im ersten Jugendforum am 14.11.2017 gesammelt und ausgewertet wurden. Im zweiten Jugendforum am 20.03.2018 wurden dann insgesamt vier Projekte ausgewählt, von denen zwei das Jugend- und Stadtteilzentrum Rhynern und zwei den Sozialraum Rhynern betreffen:

  1. W-Lan im Jugend- und Stadtteilzentrum
    Die Kinder und Jugendlichen waren sich schnell einig, dass das Jugend- und Stadtteilzentrum Rhynern den Kindern WLAN zur Verfügung stellen sollte, um sich dem Zeitgeist anzupassen und für die Zielgruppe attraktiver zu werden. Hierzu haben die Kinder und Jugendlichen einen Brief an den Oberbürgermeister verfasst.
  2. Computerspiele für Ältere
    Im Jugend- und Stadtteilzentrum Rhynern besteht für die Besucher und Besucherinnen die Möglichkeit, auf verschiedenen Konsolen zu spielen. Allerdings haben die zur Verfügung stehenden Spiele alle eine Altersfreigabe von 0 oder 6 Jahren und sind somit nicht für alle Altersstufen interessant. Die Kinder und Jugendlichen haben sich nun überlegt, wie auch Spiele ab 12 Jahren Einzug in den Bestand finden könnten und Regeln zu deren Nutzung entwickelt.
  3. Müll auf dem Schulhof der Carl-Orff-Schule in Rhynern
    Vielen Kindern und Jugendlichen ist der Müll auf dem Schulhof der Grundschule ein Dorn im Auge. Sie setzten sich im Anschluss an das zweite Jugendforum mit dem Schülerparlament und der Schulleitung zusammen und haben beschlossen, den anfallenden Müll auf dem Schulhof vier Wochen zu sammeln und die Menge zu messen. Das Ausmaß des Mülls war so groß, dass nun eine Plakataktion durchgeführt wird.
  4. Schlaglöcher „An der Windmühle“
    In unmittelbarer Nähe zum Schulhof wird ein weiteres Problem angegangen, das bei den Besuchern und Besucherinnen der Carl-Orff-Schule für Ärger sorgt. Sowohl die Straße als auch der Gehweg sind von Schlaglöchern übersät, die eine Gefahr für Fahrzeuge und Menschen mit sich bringen. Die Kinder und Jugendlichen dieser Gruppe verfassen einen Brief und schicken diesen gemeinsam mit Bildern der tiefsten Löcher ebenfalls an den Oberbürgermeister.